Aktuelle Medienmitteilungen

NEU Medieninformationen
Fundort bei Deinham (Oberösterreich)
© Heinz Gruber, Bundesdenkmalamt

„Rostiger Schatz“ aus der Donau: Europas größter Fund La-Tène-zeitlicher Eisenbarren

Bei Kiesabbauarbeiten in Oberösterreich wurde 2019 eine große Menge verrosteter Eisenobjekte entdeckt. Die von Archäolog:innen um Peter Trebsche von der Universität Innsbruck durchgeführten Analysen und Radiokarbondatierungen identifizierten den „rostigen Schatz“ als Europas größten bekannten Massenfund eisenzeitlicher Eisenbarren. Detaillierte Ergebnisse zu dem eine Tonne schweren Sensationsfund wurden im renommierten britischen Fachjournal Antiquity publiziert.

4507 Zeichen 2 Bilder
NEU Medieninformationen
Sakurais Objekt
© Montage: Universität Innsbruck (Bild re. und li.: Peter van Hoof, Royal Observatory of Belgium (2026); Bild mi.: Daniel Tafoya et.al. – DOI: 10.1051/0004-6361/202347293 – CC BY 4.0)

Sternensterben im Zeitraffer

„Wiedergeborener“ Stern lässt die Endphasen der Sternentwicklung beobachten.

Ein internationales Forschungsteam um den Innsbrucker Astrophysiker Stefan Kimeswenger hat bestätigt: Sakurais Objekt, einer der am schnellsten veränderlichen Sterne, die je beobachtet wurden, ist in eine neue Phase seiner Entwicklung eingetreten. Dies bietet der Wissenschaft die seltene Gelegenheit, das Sterben eines Sterns auf menschlicher Zeitskala mitzuverfolgen.
6559 Zeichen 2 Bilder 1 Video
NEU Medieninformationen
Die ausgezeichneten Wissenschaftler:innen
© Universität Innsbruck

Drei ERC Starting Grants für Jungwissenschaftler:innen

Eine Forscherin und zwei Forscher erhalten Millionenförderung der EU

Die Chemikerin Andrea Auer, der Physiker Simon Baier und der Politikwissenschaftler Fabian Habersack von der Universität Innsbruck erhalten jeweils einen ERC Starting Grant – eine hochdotierte europäische Förderung für Nachwuchswissenschaftler:innen im Bereich der Grundlagenforschung

6076 Zeichen 1 Bild
NEU Medieninformationen
Ein Quantenlabor für Moleküle
© Helene Hainzer

Ein Quantenlabor für Moleküle

Innsbrucker Physiker haben ein einzelnes Molekül vermessen, ohne es zu beeinflussen

Mit einer Forschungsarbeit im Fachjournal Nature eröffnet ein Team um den Experimentalphysiker Philipp Schindler an der Universität Innsbruck einen neuen Weg zur Vermessung einzelner Moleküle. Über die quantenmechanische Verstärkung des Rückstoßmoments konnte die Forschungsgruppe die Absorption eines einzelnen Photons detektieren und damit ein einzelnes Calciumhydroxid-Molekül vermessen.

4043 Zeichen 1 Bild
NEU Medieninformationen
Glasübergang
© Symbolbild: KI-generiert mit ChatGPT Images 2.0

Einen Schritt näher am idealen Glas

1948 veröf­fent­lichte der Chemiker Walter Kauz­mann expe­ri­men­telle Daten, die auf die Exis­tenz eines „idealen Glases“ hindeuten könn­ten: ein hypo­the­ti­scher vierter Aggre­gat­zu­stand, bei dem sich ein Fest­körper trotz amor­pher Struktur im ther­mo­dy­na­mi­schen Gleich­ge­wicht befin­det. Mithilfe von Compu­ter­si­mu­la­ti­onen gelang einem Team um den Inns­bru­cker Physiker Gerhard Jung nun erst­mals die Beob­ach­tung eines „Kauzmann-Übergangs“ von einer Flüs­sig­keit in ein ideales Glas.
5587 Zeichen 2 Bilder
NEU Medieninformationen
Stadtbegrünung in Peking
© Xianjun He

Wahl der Baumart beeinflusst städtische Luftqualität

Ein Forschungsteam der Universität Innsbruck und der Jinan-Universität hat in Peking untersucht, wie Hitze und Baumemissionen gemeinsam mit Stickoxiden die Bildung von bodennahem Ozon in Städten verstärken – mit einem klaren Ergebnis: Die Baumart macht den Unterschied.
6165 Zeichen 2 Bilder
NEU Medieninformationen
Quantenlabor
© Markus R. Knabl/IQOQI Innsbruck

Fehlerschranken für Quantensimulatoren

Forschende haben einen Ansatz entwickelt, um die Genauigkeit von Quantensimulationen zu bestimmen. Das neue Verfahren rekonstruiert aus experimentellen Daten nicht nur die Dynamik eines Quantensystems, sondern kann auch die Unsicherheit der daraus abgeleiteten Vorhersagen quantifizieren. Demonstriert wurde die Zertifizierungsmethode an einem Innsbrucker Ionenfallen-Quantencomputer mit bis zu 51 Qubits.
4851 Zeichen 1 Bild