Aktuelle Medienmitteilungen

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Illustration
© Alex Rommel

Erinnern hat seinen Preis

KI muss vergessen, um möglichst energieeffizient zu arbeiten

KI-Systeme handeln auf der Grundlage von gesammeltem Wissen. Dabei sind ihnen physikalische Grenzen gesetzt, wie Innsbrucker Forscher in einer aktuellen Studie zeigen. In Rahmen einer Beschreibung der thermodynamischen Grenzen von Informationsverarbeitung, liefern sie den mathematischen Beweis dafür, dass Agenten, die mit ihrer Umgebung interagieren, in manchen Fällen nur dann energieeffizient agieren können, wenn sie Informationen wieder vergessen – selbst solche, die ihre Vorhersagen verbessern würden.
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Screenshot
© Universität Innsbruck

Jungmanns Konzilstagebuch geht online

Digitale Edition der privaten Konzilsaufzeichnungen von Josef Andreas Jungmann SJ

„Es tröpfelt, das Eis kracht, die Blümlein kommen“ – so beschrieb ein Weggefährte dem Liturgiewissenschaftler Josef Andreas Jungmann SJ im Dezember 1962 den Aufbruch beim Zweiten Vatikanischen Konzil. Was Jungmann selbst hinter den Kulissen erlebte, ist jetzt nachzulesen: Vergangene Woche wurde sein privates Konzilstagebuch an der Universität Innsbruck als frei zugängliche digitale Edition vorgestellt.
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Rektorin Veronika Sexl
© Universität Innsbruck

Verdiente Persönlichkeiten geehrt

Im Rahmen des Dies Academicus wurden an der Universität Innsbruck verdiente Persönlichkeiten geehrt. Martin Kocher und Roland Psenner erhielten die Ehrensenatorenwürde, Simon Meinschad wurde Ehrenbürger der Universität und Karin Gerlich und Nikolaus Zorn erhielten Ehrenzeichen der Uni Innsbruck.

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Team
© Universität Innsbruck

In Innsbruck entsteht Prototyp für Quanteninternet

5,4 Millionen Euro EU-Förderung im Rahmen europäischer Forschungsallianz

An der Universität Innsbruck entsteht ein Prototyp für das zukünftige Quanteninternet, das Quantenprozessoren über mehrere hundert Kilometer miteinander verbinden wird. Dafür erhalten die heimischen Quantenforscher:innen insgesamt 5,4 Millionen Euro von der EU. Das Projekt wird von der Universität Innsbruck und dem Spin-off AQT im Rahmen der Quantum Internet Alliance (QIA) durchgeführt, einem Konsortium aus über 50 europäischen Forschungspartnern.
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Tunnelbohrmaschine
© Matthias Flora

Neues CD-Labor treibt innovative Tunnelbauforschung voran

Uni Innsbruck und Unternehmenspartner verfolgen ganzheitlichen, datengetriebenen Ansatz im Tunnelbau

Heute, am 29. September um 17:00, wird am Campus Technik der Universität Innsbruck das vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) geförderte Christian Doppler Labor Maschineller Tunnelbau im Hartgestein 4.0 eröffnet. Gemeinsam mit sechs Partnerunternehmen wollen Laborleiter Matthias Flora und sein Team den maschinellen Tunnelbau im Hartgestein auf eine neue Ebene bringen: Im Mittelpunkt steht das Bestreben, Bauzeit und Qualität im Tunnelbau durch die Integration digitaler Tunnelmodelle in die gesamte Baupraxis zu verbessern.

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©

Terminhinweise der Universität Innsbruck

Am Freitag, 2. Oktober 2026 findet der traditionelle Dies Academicus an der Universität Innsbruck statt, an dem Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Gesellschaft für ihre Verdienste um die Universität gewürdigt werden. Die Geehrten in diesem Jahr sind: Karin Gerlich, Nikolaus Zorn, Simon Meinschad, Martin Kocher und Roland Psenner.

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Dr. Hans-Riegel-Preis 2026
© Universität Innsbruck

Hans Riegel-Fachpreise: Erfolgreiche Kooperation von Schulen und Universität

Auszeichnung für Tiroler und Vorarlberger Maturant:innen

Mitte September wurden an der Universität Innsbruck die Dr. Hans Riegel-Fachpreise an Maturant:innen aus Tirol und Vorarlberg für herausragende Abschließende Arbeiten (ABA) in den naturwissenschaftlichen Fächern verliehen. Einige der Arbeiten entstanden an der Schnittstelle zwischen Schule und Universität.

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Fundort bei Deinham (Oberösterreich)
© Heinz Gruber, Bundesdenkmalamt

„Rostiger Schatz“ aus der Donau: Europas größter Fund La-Tène-zeitlicher Eisenbarren

Bei Kiesabbauarbeiten in Oberösterreich wurde 2019 eine große Menge verrosteter Eisenobjekte entdeckt. Die von Archäolog:innen um Peter Trebsche von der Universität Innsbruck durchgeführten Analysen und Radiokarbondatierungen identifizierten den „rostigen Schatz“ als Europas größten bekannten Massenfund eisenzeitlicher Eisenbarren. Detaillierte Ergebnisse zu dem eine Tonne schweren Sensationsfund wurden im renommierten britischen Fachjournal Antiquity publiziert.

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