Aktuelle Medienmitteilungen

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Wissenschaftspreisträger der Stiftung Südtiroler Sparkasse 2026
© Milka Photography

Stiftung Südtiroler Sparkasse prämiert wissenschaftliche Verdienste

Am 2. März wurde der Wissenschaftspreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse verliehen. Der Preis würdigt exzellente wissenschaftliche Gesamtwerke von Wissenschaftler:innen der Universität Innsbruck, die maßgeblich zum Erfolg der Universität beigetragen haben: Helmut Ritsch wurde für seine Forschungsleistungen im Bereich der Theoretischen Quantenoptik ausgezeichnet. Ruben Sommaruga erhielt den Preis für herausragende limnologische Forschung in Gebirgsgewässern.
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Ansatz für die Beobachtung von erdähnlichen Exoplaneten
© Ahmed Soliman et al.

Sonnenschirm hilft bei der Suche nach einer zweiten Erde

Physiker:innen testen Ansatz für die Beobachtung von erdähnlichen Exoplaneten

Die Beobachtung von Exoplaneten bringt einige Herausforderungen mit sich. Insbesondere Planeten, die der Erde ähneln, sind sehr schwer zu untersuchen, da sie nur schwach leuchten und von ihrem zugehörigen Stern überstrahlt werden. Nun hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Stefan Kimeswenger, Astrophysiker an der Universität Innsbruck, einen neuen Ansatz untersucht: Ein großes, erdbasiertes Teleskop soll mit einem im Weltraum kreisenden „Sonnenschirm“ kombiniert werden, der das Licht des Sterns gezielt ausblendet.

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©

Universität Innsbruck: Start der Registrierungsfrist für Studien mit Aufnahmeverfahren

Für einige Studien an der Universität Innsbruck gibt es Aufnahmeverfahren. Studieninteressierte müssen sich dafür für das Studienjahr 2026/2027 bereits jetzt registrieren. Dies gilt u. a. für folgende Studien: Bachelorstudium Architektur, Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung, Bachelor- und Masterstudium Psychologie und Masterstudium Psychotherapie.

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Nashornkuh von Madrid
© ULB Tirol

Kostbare Klosterbibliotheken gut aufgehoben

Zwei Servitenbibliotheken gingen als Schenkung an die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol

Die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB Tirol) konnte im vergangenen Jahr zwei historische Bibliotheken aus dem Umfeld des Servitenordens übernehmen. Die Bestände, darunter auch Jahrhunderte alte Handschriften und wertvolle Inkunabeln, werden dauerhaft an der Universität aufbewahrt und sukzessive erschlossen und digitalisiert. Sie sind wichtige Quellen für die Ordens-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte Tirols.

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Robert Steiger
© Universität Innsbruck

Zwischen Klimaschutz und Schneesicherheit: Die Zukunft der Olympischen Winterspiele

Olympische und Paralympische Winterspiele geraten durch die Klimakrise zunehmend unter Druck. Eine neue internationale Studie der Universitäten Waterloo, Innsbruck und Toronto zeigt, wie steigende Temperaturen und unsichere Schneeverhältnisse mögliche Austragungsorte einschränken. Laut der Autor:innen sind Anpassungen nötig, damit die Spiele auch in Zukunft fair und sicher ausgetragen werden können. Federführend an der Analyse beteiligt ist Robert Steiger, Tourismusforscher an der Universität Innsbruck.
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Historische Badeanlage
© Cees Passchier

Hygienische Bedingungen in Pompejis frühen Bädern waren schlecht

Eine neue Studie von Forschenden aus Mainz, Oxford, Berlin und Innsbruck zeigt, dass Pompejis frühe Bäder deutlich unhygienischer waren als lange angenommen. Geochemische Analysen von Kalkablagerungen aus Brunnen und Becken der Stadt enthüllen starke Verunreinigungen und geben Aufschluss über die antike Wasserversorgung in Pompeji. Der Innsbrucker Geologe Christoph Spötl war an der im renommierten Fachmagazin PNAS erschienenen Studie beteiligt.
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Erster Perserkrieg (um 490 v. Chr.)
© WikiCommons/Public Domain

Die Geburtsstunde Europas neu gedacht: Athen und der Erste Perserkrieg

Julian Degen, Althistoriker an der Universität Innsbruck, legt in einer aktuellen Publikation eine neue Interpretation der „Geburtsstunde Europas“ vor. Seine Analyse zeigt: Der persische Angriff auf Griechenland im Ersten Perserkrieg (um 490 v. Chr.) spiegelt weniger den Expansionismus des achaimenidischen Imperiums als den aufkommenden Imperialismus Athens wider. Die Forschungsarbeit entstand im Rahmen des FWF-Clusters of Excellence Eurasian Transformations und untersucht, wie imperiale Mächte die antiken Welten prägten und wie diese Perspektive unser Geschichtsverständnis bis heute beeinflusst.
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