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Ingeborg Bachmann und Innsbruck

Ingeborg Bachmann mit Ludwig von Ficker 1957 vor dem Café Munding in der Innsbrucker Altstadt.
© Nachlass Ludwig von Ficker/Foto: Wolfgang Pfaundler
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Am 25. Juni 2026 jährt sich der Geburtstag von Ingeborg Bachmann zum 100. Mal. Anlässlich des Jubiläums widmet sich ein neues Dossier der Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv der Bedeutung Ludwig Wittgensteins für Leben und Werk der Schriftstellerin und wirft zugleich ein Licht auf ihre bislang wenig bekannten Verbindungen zu Innsbruck, von ihrem Philosophiestudium bis zu ihrer Freundschaft mit Ludwig von Ficker.

Am 25. Juni 2026 jährt sich der Geburtstag von Ingeborg Bachmann zum 100. Mal. Anlässlich des Jubiläums widmet sich ein neues Dossier der Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv der Bedeutung Ludwig Wittgensteins für Leben und Werk der Schriftstellerin und wirft zugleich ein Licht auf ihre bislang wenig bekannten Verbindungen zu Innsbruck, von ihrem Philosophiestudium bis zu ihrer Freundschaft mit Ludwig von Ficker.

Ingeborg Bachmann (1926–1973), deren Geburtstag sich am 25. Juni 2026 zum 100. Mal jährt, zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie kam während ihres Philosophiestudiums in Innsbruck, Graz und Wien mit mehreren philosophischen Richtungen in Berührung. Von Relevanz für ihr Werk ist vor allem die Philosophie Ludwig Wittgensteins, etwa in ihrem Roman Malina oder dem Erzählband Das dreißigste Jahr.

Das Dossier Ingeborg Bachmann – Ludwig Wittgenstein der eben erschienenen Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv Nr. 44 ist der Bedeutung Ludwig Wittgensteins für Ingeborg Bachmanns Selbstverständnis und Werk sowie darüberhinausgehenden Fragen des Verhältnisses von Literatur und Philosophie gewidmet. Die Beiträge des Dossiers gehen auf eine Tagung im Mai 2024 im Forschungsinstitut Brenner-Archiv zurück, die gemeinsam mit dem Institut für Philosophie durchgeführt wurde und von Anne Siegetsleitner, Michael Schorner sowie Ulrike Tanzer konzipiert und organisiert wurde.

Innsbruck ist aber nicht nur als Studienort für Bachmann von Bedeutung: Seit 1953 stand sie mit Ludwig (von) Ficker, dem Herausgeber der Kunst- und Kulturzeitschrift Der Brenner in Kontakt, 1957 wurde sie zu den 8. Österreichischen Jugendkulturwochen eingeladen. Im Brenner-Archiv sind die Briefe Bachmanns an Lilly von Sauter überliefert (siehe dazu Anna Seethalers Beitrag). Der 100. Geburtstag der Autorin beschäftigt auch die Studierenden an der Universität Innsbruck: In Erinnerung an die Beziehungen Ingeborg Bachmanns zu Innsbruck veranstaltet Uta Degner, Hauptherausgeberin der Salzburger Bachmann-Ausgabe, Ende Juni eine wissenschaftliche Nachwuchs-Tagung in Innsbruck.

Hinweis: Die Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv, herausgegeben von Markus Ender und Ulrike Tanzer, sind im Forschungsinstitut Brenner-Archiv zum Preis von 20 Euro erhältlich.  Für die Herausgabe des Bachmann-Dossiers zeichnen Anne Siegetsleitner und Ulrike Tanzer verantwortlich.

 

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© Nachlass Ludwig von Ficker/Foto: Wolfgang Pfaundler

Kontakt

Uta Degner + Siegetsleitner + Ender

Univ.-Prof. Dr. Uta Degner
Forschungsinstitut Brenner-Archiv
Universität Innsbruck
+43 512 507 45007
uta.degner@uibk.ac.at

Univ.-Prof. Dr. Anne Siegetsleitner
Institut für Philosophie
Universität Innsbruck
+43 512 507 40204
anne.siegetsleitner@uibk.ac.at

Dr. Markus Ender
Forschungsinstitut Brenner-Archiv
Universität Innsbruck
+43 512 507 45022
markus.ender@uibk.ac.at