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Neuer Supercomputer MUSICA nimmt Betrieb auf

Innsbruck ein Standort von Österreichs leistungsstärkstem Supercomputer

Der Supercomputer MUSICA in Innsbruck
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Österreichs neuer Hochleistungsrechner, der Multi-Site Computer Austria (MUSICA), wurde am Freitag feierlich eröffnet. Der Supercomputer ist auf drei Standorte verteilt: Innsbruck, Linz und Wien und steht Wissenschaft, Unternehmen und öffentlichen Institutionen zur Verfügung. Budgetkürzungen bei den Universitäten können auch den laufenden Betrieb des Hochleistungsrechners treffen.

Österreichs neuer Hochleistungsrechner, der Multi-Site Computer Austria (MUSICA), wurde am Freitag feierlich eröffnet. Der Supercomputer ist auf drei Standorte verteilt: Innsbruck, Linz und Wien und steht Wissenschaft, Unternehmen und öffentlichen Institutionen zur Verfügung. Budgetkürzungen bei den Universitäten können auch den laufenden Betrieb des Hochleistungsrechners treffen.

In Innsbruck, Linz und Wien wurde heute die Inbetriebnahme von Österreichs leistungsstärkstem Supercomputer gefeiert. Ein Teil des Hochleistungsrechnersystems steht in einem Rechenzentrum der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, wo Gregor Weihs, Vizerektor für Forschung und designierter Rektor der Universität Innsbruck, heute die Bedeutung des neuen Hochleistungsrechners hervorhob: „Der Supercomputer stellt Wissenschaft, Unternehmen und öffentlichen Institutionen die Leistung zur Verfügung, die notwendig ist, um weiterhin im internationalen Spitzenfeld mithalten zu können. Der Aufbau an drei Standorten erhöht die Ausfallsicherheit und Flexibilität im Betrieb und stellt sicher, dass Rechenprozesse auch bei möglichen Einschränkungen an einem Standort fortgeführt werden können.“ Alle Komponenten des neue Hochleistungsrechners werden zentral konfiguriert und verwaltet und können als ein hochperformantes System oder auch autonom betrieben werden.

„Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG ist stolz darauf, dass wir mit unseren neuen Möglichkeiten, die Infrastruktur für einen Teil von Österreichs leistungsfähigstem Supercomputer bereitstellen können“, sagt IKB-Vorstandsvorsitzender Thomas Pühringer. „Mit leistungsstarken, regional verankerten Rechenzentrumskapazitäten positionieren wir uns als verlässlicher Partner für Wissenschaft, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in der Region, die auf sichere, nachhaltige und hochverfügbare IT-Lösungen setzen.“

KI und datenintensive Forschung

MUSICA zählt aktuell zu den 100 schnellsten Supercomputern im weltweiten TOP500-Ranking. Mit einer Gesamtleistung von 45 Petaflops übertrifft MUSICA die bisher stärksten österreichischen Supercomputer VSC-4 und VSC-5 um mehr als das Achtfache. Als universell einsetzbares System konzipiert, werden sowohl klassische High-Performance-Computing-Anwendungen als auch großskalige KI-Anwendungen unterstützt. Das System umfasst mehr als 1.000 NVIDIA H100 GPUs und bietet damit die notwendige Leistung für das Training moderner Machine-Learning-Modelle und großer neuronaler Netze. Gleichzeitig ermöglicht es anspruchsvolle Simulationen und datenintensive Workflows in Bereichen wie Physik, Ingenieurwesen, Chemie, Lebenswissenschaften und Umweltforschung.

Förderung und Finanzierung

MUSICA wurde mit 20 Millionen Euro von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen von Quantum Austria und des europäischen Aufbau- und Resilienzplans gefördert; weitere Mittel kommen vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung. Während Errichtung und Beschaffung damit gesichert sind, werden Infrastrukturmaßnahmen wie Stromversorgung und Kühlung sowie laufende Betriebskosten von den Konsortialpartnern getragen. „Der Betrieb eines solchen Supercomputers ist mit erheblichen Kosten verbunden“, betont Gregor Weihs. „Budgetkürzungen bei Universitäten treffen auch jene ohnehin knappen Budgets, aus denen laufende Kosten wie Energie, Wartung und Betriebspersonal finanziert werden müssen.“

Weitere Informationen zu MUSICA: https://asc.ac.at/systems/MUSICA

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